Venezuela Delta / Gran Sabana / Canaima / Angelfall

Abujene

Dieser Reisebaustein bietet Ihnen die Möglichkeit innerhalb einer Woche auf individuelle Art und Weise die absoluten Natur-Highlights Venezuelas kennen zu lernen mit Mochitours, dem Spezialisten für individuelle Rundreisen in Venezuela. Die Tourbeschreibung beginnt in Cumaná an der Küste Venezuela, jedoch kann diese Rundreise von jedem beliebigen Ort in Venezuela aus organisiert werden.

01. Tag: Fahrt zum Orinoko Delta (Ü/F/M/A)

Am frühen Morgen beginnt die Fahrt von Cumaná über das Küstengebirge, entlang an Orangenplantagen, vorbei an den Erdölfeldern von Caripito nach Maturin. Südlich der heute wieder boomenden Erdölmetropole Maturin geht es noch ca. 2 Stunden durch die Ost-Llanos mit ihren typischen Weidelandschaften bis zum Orinoko Delta.

Ab dem Flusshafen Boca de Uracoa geht es 1 Stunde weiter auf dem Caño Manamo bis zur Orinoco Delta Lodge. Nach dem Bezug der “Cabañas” und dem folgenden Mittagessen sollte man dem Guide ein Stündchen Siesta gönnen. Anschließend brechen wir bei etwas tiefer stehender Sonne auf zur Tierbeobachtung und zum Piranha-Angeln. Bei vorabendlicher Stimmung lauschen wir den Geräuschen des Dschungels und genießen bei einem “Sundowner” mitten auf dem Orinoko das Farbenspiel der untergehenden Sonne. Auf der Rückfahrt sehen wir entlang des Ufers die Lagerfeuer der Warao-Indianer und erreichen bei Dunkelheit die Lodge. Unter einer Churuata bleibt bis zum Abendessen noch Zeit für einen gemütlichen Plausch an der Bar.

02. Tag: Orinoko Delta (Ü/F/M/A)

Auf schnellen Motorbooten verbringen wir unseren Tagesausflug in der Flusslandschaft von Delta Amacuro (offizieller Bundesstaatsname). Während der Tour unternehmen wir eine Dschungelwanderung mit einem Warao-Indianer, um die Lebensgewohnheiten der Indios kennen zu lernen. Dabei entdecken Sie auch die Vielfalt der tropischen Insektenarten. Wir besuchen eine Indio-Siedlung, hier zeigen Ihnen die Warao-Indianer ihre handgefertigten Arbeiten, und mit etwas Glück können Sie Ihr ideales Mitbringsel erstehen.  Auf kleinen, mit Wasserhyazinthen bewachsenen Nebenarmen, fahren wir weiter in die Tiefen des Dschungels durch wechselnde Vegetationszonen hindurch, immer auf der Suche, dem einen oder anderen Urwaldbewohner (Brüllaffen, Kaimane, Schlangen Flussdelfine oder Ara-Papageien z.B.) zu Gesicht zu bekommen.  Zum Sonnenuntergang kommen wir wieder in die uns nun schon vertraute Orinoko Delta Lodge zurück.

03. Tag: Das sagenumwobene El Dorado (Ü/F/A)

Nach dem Frühstück geht es zurück zum Anlegeplatz nach Boca de Uracoa, um von dort aus unser Tagesziel El Dorado zu erreichen.

On the road again gen Süden, durch die in den 70er-Jahren von der CVG angelegten Kiefernwälder, über die imposante Orinocia Brücke, deren Bau erst 2007 beendet wurde, erreichen wir Ciudad Guayna, das Zentrum der Schwerindustrie von Venezuela. In der modernen Stadt (geplant vom brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer) werden Sie Augenzeuge der rasanten Entwicklung Venezuelas als weltweiter Rohstoff- und Energielieferant. Entlang des Staudamms von Macagua 1 und 2 (6.9 Giga-Watt) über den Rio Caroni verlassen wir die Metropole in Richtung Süden.

Über Upata auf der Ruta Gran Sabana erreichen wir die Goldminen-Stadt El Callao. Rund um die malerische Kirche haben sich zahlreiche Goldschmied-Manufakturen angesiedelt. Wer über entsprechendes Kleingeld verfügt, kann hier zu vergleichsweise günstigen Preisen Goldschmuck (18 Karat) für jeden Anlass erwerben. 

Weiter auf der Transamazonica (Puerto La Cruz - Manaos) erreichen wir das sagenumwobene El Dorado. „Papillon“ war im berühmt-berüchtigten Dschungel-Gefängnis von El Dorado inhaftiert.

Tief im Dschungel übernachten wir in einer einfachen, dem Zweck entsprechenden Posada.

04. Tag: Off-Road durch die Gran Sabana (Ü/F/M/A)

Frühstück bei km 88, bis vor einigen Jahren die letzte Tankstelle vor der brasilianischen Grenze. Aufstieg über die "Escalera"(Treppe) zum Hoch-Plateau des Guayana Schilds. Hier befinden wir uns auf einer Höhe zwischen 1000 m - 1500 m. Auf diesem Plateau befindet sich die Gran Sabana (Grosse Savanne) mit ihren bizarren Tafelbergen, die von den Pemon-Indios Tepuys genannt werden. Diese sind Überreste des ältesten Gebirgsmassivs der Erde.

Nach wenigen Kilometern verlassen wir die asphaltierte Straße. Off-Road über Pisten fahren wir zum Quellbereich des Aponwao (Rio Caroni). Mit indianischen Einbaum-Kanus und den Pemon-Indios fahren wir zum atemberaubenden Wasserfall Chinak Merù. Mit indianischen Einbaum-Kanus der Pemon-Indios fahren wir zum atemberaubenden Wasserfall Chinak Merù. Zu Fuß unter indianischer Führung geht es etwa 100 m in die Tiefe zum Fuße des Wasserfalls. Nach einem anschließenden Lunch bei den Pemon-Indios geht es am Nachmittag off-road weiter zum Franziskaner-Kloster Kavanayen. Einmalige Panoramablicke auf die majestätischen Tepuys hinterlassen bei dieser Off-Road-Tour nachhaltige Eindrücke von dieser beeindruckenden Landschaft.


Bei Dunkelheit erreichen wir das nahegelegene Chivaton Camp, unser auf 1400 m gelegenes Etappenziel.

05. Tag: Chiwaton-Santa Elena (ca. 230 km) (Ü/F/M/A)

Am Morgen geht es off-road zurück zum Troncal Nr. 10 der Transamazonica. Auf dieser Traumstrasse der Welt erkunden wir verschiedene Wasserläufe. Faszinierende Wasserfälle werden uns auf den nächsten 170 km begegnen. Am Wasserfall Kama Merú bieten die Pemon-Indios indianischen Schmuck aus Jaspis, Kaolin, Onyx und anderen Materialien an. Die Wasser des Falls La Cortina haben ihren Ursprung im Tepuy Kukenan. Die Tepuys bilden eine traumhafte Kulisse, sie ragen wie Inseln der Zeit in den Himmel und werden uns auf dem Weg durch diesen Teil der Gran Sabana begleiten.

Am Nachmittag geht es zum berühmten Halbedelstein-Flussbett Quebrada de Jaspe, wo wir uns erfrischen können. Bei tief stehender Sonne zeigt sich das Flussbett von seiner prächtigsten Seite. Majestätisch begrenzt der Roraima im Südosten den paradiesischen Panoramablick. In der Pemon-Siedlung San Franzisko de Yuruani werden wir indianisch speisen.

Nach mehrstündiger Fahrt tauchen wir in Santa Elena wieder in die Zivilisation ein, wo Diamantensucher, Goldgräber, Schmuggler und Desperados Ablenkung und Amüsement suchen, Reisende eine Dusche nehmen und wieder mit der Außenwelt kommunizieren können.

Hier beziehen wir unser Camp in der Posada Los Pinos.

06. Tag: Canaima / Angel-Fall (Kerepakupai-Meru)

Flug von Santa Elena nach Canaima. Hier verlässt Sie Ihr deutschsprachiger Tourguide.

Sie fliegen entlang des Auyan Tepuy , mit 130 km2 dem größten Tepuy der Welt. 

Nach der Landung in Canaima geht es per motorisierten Einbaum zum Fusse des Angelfalls durch die atemberaubende Wildnis des Nationalparks. Vom Hängematten-Camp, in dem Sie übernachten werden, kommt man nach einstündiger Wanderung zum Plateau des höchsten Wasserfalls der Welt. (Ü/F/M/A)

07. Tag: Canaima

Ausflug mit dem Boot über die wunderschöne Lagune zum Salto Sapo. Der indianische Guide führt Sie unter den herabstürzenden Wassern des Sapo-Falls hindurch, um die gigantischen Wassermassen zu erleben. Ein Naturspektakel in traumhafter Naturkulisse. Je nach Jahreszeit stürzt das Wasser des Rio Carao entweder atemberaubend und dröhnend laut oder anmutig erhaben über die Felsmassen, immer abhängig von den vorhergegangenen bzw. ausgebliebenen Regenfällen. Übernachtet wird in einer Pension (mit Betten) in Canaima. (F/M)


Am frühen Nachmittag erfolgt der Rückflug nach Ciudad Bolivar, wo die Tour endet. Sie haben von hier aus die Möglichkeit zu einem Badeurlaub an die Karibikküste zu fahren oder auch nach Caracas zurück zu fliegen.

Inklusive: Transfers, Flüge, Exkursionen, Übernachtungen (einmal Hängematte, sechsmal Bett) und Malzeiten in den Camps (alkoholische Getränke extra) Nationalpark Tax für Canaima muß vor Ort in Landeswährung bezahlt werden.

Wichtig: Sonnencreme Mückenspray, Regenschutz und Trecking Sandalen bzw. Schuhe sind empfehlenswert.


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